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© 2018 by saltysoulmates

heimkehr

wenn die Rückkehr zur größten 

Herausforderung des Abenteuers wird

Ein halbes Jahr lang leben aus dem Rucksack, täglich neue Orte erkunden und stets in Bewegung. Das ist es, was uns das Gefühl von Freiheit gibt. Doch auf einmal ist dieses Gefühl weg. Denn die Rückkehr von einer langen Reise endet oft unweigerlich im Trott des Alltags. - Wie Heimat sich für uns plötzlich fremd anfühlte und wie wir uns zurechtgefunden haben.

Vorfreude

Jedes Mal, wenn wir im Flugzeug sitzen, auf dem Weg nach Hause, überkommt uns wieder dieses Gefühl, das wir nicht richtig beschreiben können. Natürlich freuen wir uns unglaublich doll darauf, unsere Liebsten endlich wieder in die Arme zu nehmen, aber auf der anderen Seite lässt uns der Gedanke, dass das Abenteuer nun ein Ende hat, ein mulmiges Gefühl im Magen zurück. Wie beschreibt man dieses Gefühlschaos am besten? Uns fällt es schwer, diese Emotionen in Worte zu fassen. Es ist wie eine Mischung aus Vorfreude und Abschied auf unbestimmte Zeit. Beim Landeanflug in der Heimat überwiegt dann jedoch die Vorfreude. Spätestens dann, wenn man seine Familie mit Willkommensschildern in den Händen sieht. Jetzt werden wir doch ein kleines bisschen aufgeregt und freuen uns zurück zu sein. Was wohl in den nächsten Tagen passieren wird? Und all' diese Geschichten, die wir zu erzählen haben. Wo fangen wir da bloß an?

Veränderung

Jetzt sind wir also wieder Zuhause angekommen. Alles so vertraut und doch irgendwie fremd.  Die Vorfreude nimmt schneller ab als anfänglich gedacht, und auch der Alltag pendelt sich so langsam ein. Eigentlich wäre es jetzt schon wieder an der Zeit, in den nächsten Flieger zu steigen und das Weite zu suchen. Schnell wird uns klar, das Reisen hat uns verändert. Wir nehmen Sachen nicht mehr einfach so hin wie sie sind, sondern hinterfragen sie. Wir leben minimalistischer und können uns an kleinen Dingen erfreuen. Wir nehmen unsere Umwelt plötzlich viel intensiver wahr und schätzen sie mehr wert. Das Leben besteht eben nicht nur aus Arbeiten und Verpflichtungen, sondern hat noch so viel mehr zu bieten. Und das wird uns mit jeder Reise bewusster. Wir freuen uns jetzt viel mehr darauf, was noch vor uns liegt und sind gespannt, welche Abenteuer als nächstes auf uns warten. Außerdem haben wir durch das Reisen gelernt, dass es nichts bringt, alles im Voraus zu planen. Letztendlich kommt es oft ganz anders als gedacht - meistens sogar besser.

Verschnaufpause

Doch wenn das ganze Gefühlschaos einfach zu viel wird - Verschnaufpause. Für uns heißt das: rausgehen, durchatmen, baden im See, auf ein Bier mit Freunden, Lagerfeuer am Strand oder einfach einen Blog schreiben und die Gedanken mit anderen teilen. ;-) Es gibt viele Wege, sich abzulenken und die Zeit bis zur nächsten Reise zu verkürzen. Denn die Nächste kommt bestimmt!

Versprechen

Ein Versprechen, das wir uns selbst gegeben haben und welches uns immer begleitet ist, dass wir unser Fernweh so oft es geht mit Trips um die Welt stillen und niemals aufhören, neue Orte und Kulturen zu entdecken. Vor allem aber das Leben in vollen Zügen zu genießen, uns selbst immer treu zu bleiben und dabei immer eine Menge Spaß zu haben. - Großes Indianerehrenwort.

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